Alltagsbelastungen meistern. Gelassenheit lernen


Jeder Mensch verfügt über einen Energiepool an persönlichen Ressourcen, Fähigkeiten und Kenntnissen. Wichtig ist, dass dieser Energiepool nicht unbegrenzt verfügbar ist. Daher ist die Kompetenz im Umgang mit Druck und Belastungen eine wesentliche Voraussetzung für Leistungsfähigkeit, Gesundheit und persönliches Wohlbefinden. Viele dieser Fähigkeiten lassen sich mit bewährten Methoden effektiv erlernen und trainieren.

Stresskompetenz bedeutet für uns:

Innere Stärke (Resilienz)
Widerstandsfähigkeit gegen Belastungen und die Fähigkeit, auch an widrigen Umständen zu wachsen.

Mentale Kompetenz
Die Fähigkeit, Probleme als Herausforderung zu sehen und sich auf das zu focussieren, was man ändern kann, reflektieren der eigenen Denkmuster und Denk-Inhalte mit der Fähigkeit, förderliche Denkmuster zu entwickeln.

Regenerative Kompetenz
Diese bedeutet z.B. erholsamer Schlaf, effektive Kurz-Entspannung, körperliche Fitness, leistungsgerechte Ernährung.

Burnout-Prävention
Speziell der Schutz vor zunehmender Erschöpfung, vor allem für Leistungsträger und Menschen, die viel von sich verlangen.

Soziale Kompetenz
Integration in ein soziales Netz, kommunikative Fähigkeiten wie wertschätzende Kommunikation, effektive Führung.

Work-Life-Balance
Zufriedenheit mit der Aufteilung von Beruf und Privatleben.



Soziale Isolation ist ähnlich schädlich wie Rauchen, der Effekt ist noch größer als der Einfluss von Bewegungsmangel oder Übergewicht. Dies ist das Ergebnis einer großen Studienübersicht mit über 300.000 Beteiligten. Die Autoren der Studie fordern, dass dem Faktor „soziale Integration“ bei der Prävention ebensoviel Gewicht gegeben wird wie Tabak-Konsum, Ernährung oder Sport.

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Eine Studie der BAuA an 517 deutschen Beschäftigten aus drei Branchen (Banken und Versicherungen, Gesundheitswesen und öffentlicher Dienst) hat nachgewiesen, dass eine hohe Arbeitsdichte depressive Verstimmungen begünstigt: je höher die objektive Arbeitsbelastung, desto häufiger traten Depressionen auf. Die Arbeitsdichte wurde dabei mit objektiven Kriterien gemessen, unabhängig von der Einschätzung der Beschäftigten selbst.

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Psychosoziale Risiken und arbeitsbedingter Stress sind für 79% der europäischen Manager eine Grund zur Sorge. Vor allem im Gesundheits- und Sozialwesen (91%) und im Bildungswesen (84%) halten Führungskräfte das Thema Stress für besorgniserregend.

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