Hohe Kosten durch Präsentismus

Präsentismus bedeutet, dass Mitarbeiter mit verminderter Leistungsfähigkeit auf der Arbeit anwesend sind.

Mehrere Studien haben nachgewiesen, dass die Kosten des Präsentismus erheblich höher sind als die Kosten von Fehlzeiten:
- bei der amerikanischen bank one machten der Präsentismus 84% der Gesamt-Krankheitskosten aus, die Fehlzeiten nur 16%;
- bei Dow Chemicals (Studie an über 12.000 Beschäftigten) entstanden dem Unternehmen jährliche Kosten durch Fehlzeiten von 661 Dollar, durch medizinische Behandlungen 2.278 Dollar und durch eingeschränkte Leistungsfähigkeit 6.771 Dollar;
- In Australien wurde 2007 ein durchschnittlicher volkswirtschaftlicher Produktivitätsverlust von 3% durch Präsentismus errechnet.

Vorbeugung von Präsentismus durch Führungskultur
Erscheinungen wie Präsentismus können wirkungsvoll durch eine gute Führungskultur vermindert werden. Wenn die Führungskräfte selbst für dieses Thema sensibilisiert sind und als Vorbild wirken, werden nachhaltig positive Ergebnisse berichtet. Ein solcher direkter, produktivitätsrelevanter Zusammenhang wurde z.B. bei Führungskräften von Fluglotsen nachgewiesen.

(Quelle: Gesundheitsmonitor 2009, Verlag Bertelsmann-Stiftung.)



82% aller Unternehmen, die ein Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) einsetzen, schätzen daran seine stabilisierende Wirkung – gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten. Dies gilt auch für kleine und mittlere Unternehmen.

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Der DAK-Gesundheitsreport 2010 legt den Schwerpunkt auf Schlafstörungen bei Berufstätigen: darüber klagt etwa die Hälfte aller Berufstätigen, 21% häufiger, 28% manchmal. Etwa 10% der Berufstätigen (ca 4 Mio Menschen) berichten über schwere Schlafstörungen: sie schlafen mehr als dreimal pro Woche schlecht und gehen übermüdet zur Arbeit.

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Präsentismus bedeutet, dass Mitarbeiter mit verminderter Leistungsfähigkeit auf der Arbeit anwesend sind.

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