Fehlzeiten aufgrund psychischer Erkrankungen zunehmend

Im Fehlzeiten-Report des WIdO von Ende 2009 werden für den steigenden Krankenstand vor allem die zunehmenden psychischen Erkrankungen verantwortlich gemacht.

Seit 1995 sind die AU-Fälle aufgrund psychischer Erkrankungen um 80% angestiegen, sind bei Frauen inzwischen mit 11% die dritthäufigste Ursache. Psychische Erkrankungen verursachen mit durchschnittlich 22,5 Tagen lange AU-Zeiten.

Geminderte Leistungsfähigkeit durch Präsentismus
Noch stärker wirken sich die Produktivitäts-Ausfälle aus, die entstehen, wenn Mitarbeiter trotz eingeschränkter Gesundheit zur Arbeit gehen (Präsentismus). Über 70% der Versicherten sind 2009 auch krank zur Arbeit gegangen oder haben das Wochenende abgewartet, um sich auszukurieren.

Das Resümee im Report: „Vor dem Hintergrund dieser neuen Ergebnisse ist es wichtig, nicht nur die Belastungen im beruflichen Umfeld zu reduzieren, sondern auch die Ressourcen und den Umgang mit Stress bei jedem einzelnen zu stärken.“



82% aller Unternehmen, die ein Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) einsetzen, schätzen daran seine stabilisierende Wirkung – gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten. Dies gilt auch für kleine und mittlere Unternehmen.

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Der DAK-Gesundheitsreport 2010 legt den Schwerpunkt auf Schlafstörungen bei Berufstätigen: darüber klagt etwa die Hälfte aller Berufstätigen, 21% häufiger, 28% manchmal. Etwa 10% der Berufstätigen (ca 4 Mio Menschen) berichten über schwere Schlafstörungen: sie schlafen mehr als dreimal pro Woche schlecht und gehen übermüdet zur Arbeit.

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Präsentismus bedeutet, dass Mitarbeiter mit verminderter Leistungsfähigkeit auf der Arbeit anwesend sind.

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